Am 18. September 2011 starten rund 8.000 Läufer zum 29. FIDUCIA Baden-Marathon. Der Startschuss zum klimafairen Großevent ist jedoch längst gefallen: Als erste Veranstaltung in Karlsruhe bietet der FIDUCIA Baden-Marathon seinen Teilnehmern und Besuchern eine einfache und klimafreundliche Anreiseplanung mit der Mobilitätsplattform Green Mobility.
Bis zu 90 Prozent der CO2-Emissionen von Großveranstaltungen werden durch die An- und Abreise der Besucher verursacht. Für die Veranstalter des FIDUCIA Baden-Marathons steht daher in diesem Jahr die Förderung einer klimafreundlichen Mobilität im Mittelpunkt. „Die Anreisemöglichkeiten mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln sind bereits sehr gut.“, so Fried-Jürgen Bachl, Geschäftsführer des Marathon Karlsruhe e.V.. So ist beispielsweise die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs für alle Läufer kostenlos. In der Walter-Euken-Schule und der Heinrich-Hertz-Schule stehen den Teilnehmern zudem Möglichkeiten zur Gepäckaufbewahrung zur Verfügung. Nun sollen in diesem Jahr auch die Informations- und Planungsmöglichkeiten für die An- und Abreise verbessert werden. Gemeinsam mit der KEK – Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur stellen die Marathon-Veranstalter dazu die Mobilitätsplattform Green Mobility im Internet unter http://badenmarathon.raumobil.de zur Verfügung.
Die Plattform ermöglicht eine unkomplizierte und individuelle Reiseplanung mit allen Verkehrsmitteln – von der Bahn bis hin zur Mitfahrgelegenheit. Eine interaktive Karte hilft, alle wichtigen Standorte des Marathons sowie Bus- und Bahn-Haltestellen, Möglichkeiten zur Gepäckaufbewahrung, Apotheken, EC-Automaten und Parkplätze zu finden. Vor allem die Reiseplanung ohne den eigenen Pkw wird damit zum Kinderspiel. „Jeder Besucher, der sein Auto stehen lässt und auf Bus und Bahn umsteigt oder sich die Pkw-Anreise mit anderen teilt, hilft CO2- Emissionen zu senken und leistet damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.“, so Dirk Vogeley, Geschäftsführer der KEK.
Wer dennoch nicht auf den Pkw verzichten möchte, kann die bei der Anreise entstandenen Emissionen durch die Förderung von Klimaschutzprojekten ausgleichen. Auf Green Mobility stehen dazu ein CO2-Rechner und entsprechende Kompensationsmöglichkeiten zur Verfügung.
Hinter der Mobilitätsplattform steckt das Karlsruher Unternehmen raumobil, das neben Green Mobility noch weitere Internet-Plattformen für die kostenlose Vermittlung von freien Transport- und Raum-Kapazitäten anbietet.