Mit dem „KlimaBonus Karlsruhe“ wird das bisherige städtische „Bonusprogramm“ zur Unterstützung energetischer Sanierungen deutlich attraktiver / Beratung durch unser Gebäudeenergieberater-Team



Das KlimaBonus Programm

Der Energieverbrauch der privaten Haushalte macht etwa ein Viertel des Gesamtenergieverbrauchs und einen großen Anteil der CO2-Emissionen im Stadtgebiet aus. Um diese Emissionen zu reduzieren, wird das Förderprogramm im Rahmen des Karlsruher Klimaschutzkonzepts 2030 auf jährlich zwei Millionen Euro aufgestockt. Damit können weit mehr Bürger*innen von Zuschüssen profitieren als bisher. Gleichzeitig wird die Förderung für einzelne Objekte deutlich erhöht. Wer sein Gebäude energetisch saniert, profitiert dank KlimaBonus sogar doppelt: Denn die städtischen Fördermittel für Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Sanierung im Gebäudebestand können zusätzlich zu den attraktiven Zuschüssen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) und den günstigen Krediten der KfW-Bank beantragt werden.

Für welche Maßnahmen gilt die neue Förderung?

Auch inhaltlich wird das Programm um attraktive Förderbausteine erweitert. So werden einerseits Einzelmaßnahmen zur Verbesserung des Wärmeschutzes, etwa Dämmung der Fassade, des Dachs oder des Kellers, mit bis zu 4.000 Euro für das Einfamilienhaus, 1.000 Euro für jede weitere Wohneinheit und maximal 8.000 Euro je Gebäude gefördert. Ergänzend wird auch das Erreichen eines KfW-Effizienzhaus-Standards honoriert. Diesen bezuschusst die Stadt, zusätzlich zum Bund, mit bis zu 17.000 Euro je Gebäude. Je besser der energetische Standard, desto größer der „KlimaBonus“. Werden bei der Sanierung außerdem umweltfreundliche Dämmstoffe verwendet, gibt es noch einen weiteren Zuschuss. Auch wird der Umstieg von Einzelöfen auf eine Zentralheizung mit erneuerbaren Energien unterstützt. Als gänzlich neuer Baustein kommt die Förderung von Photovoltaik-Anlagen hinzu. Anträge für das Förderprogramm „KlimaBonus Karlsruhe“ können seit dem 21. April 2021 auf der Homepage des städtischen Liegenschaftsamts gestellt werden.

Initialberatung vor Ort notwendig – KEK als Ansprechpartnerin

Als Grundlage für alle Förderungen wird eine Vor-Ort-Initialberatung der KEK bzw. der Verbraucherzentrale oder eine Beratung einer anerkannten Fachkraft des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) benötigt. Informationen zu unserem Beratungsangebot finden Sie hier.

Online-Vortrag zu aktuellen Förderlandschaft für die Gebäudesanierung

Am 10. Juni von 18 bis 19:30 Uhr gibt die KEK gemeinsam mit Frank Hettler, Leiter von Zukunft Altbau, einen Überblick über die aktuelle Förderlandschaft und gibt Tipps zum Einstieg in Sanierungsvorhaben. Der Online-Vortrag ist kostenfrei und richtet sich an alle Interessierten, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie hier.


 

Weitere Informationen

Foto: ©Micheile Henderson / Unsplash