Im März waren wir Teil der Nachhaltigkeitswochen an der Heinrich-Hübsch-Schule am Rüppurrer Tor in Karlsruhe. Zwei Wochen lang dreht sich dort für die Auszubildenden im Handwerk (Bau, Dach, Holz-Metall) alles um das Thema Nachhaltigkeit. Anstatt Standardunterricht gibt es während der Nachhaltigkeitswochen Workshops, Impulse und frische Perspektiven. Wir von der KEK waren gleich mit zwei Einheiten dabei.
Klimawandel verstehen: Das Klimapuzzle
Miriam (Meteorologin) aus unserem Umweltbildungs-Team erarbeitete mit 19 Berufsschülerinnen und -schülern der Bauzeichner-Klasse das Klimapuzzle. Dieses interaktive Format macht den Klimawandel, seine Folgen und konkrete Handlungsoptionen erlebbar. Die Bereitschaft, sich auf das Thema einzulassen, war deutlich spürbar.
Von der Theorie in die Praxis: Energiewende und Photovoltaik
Vanessa (Photovoltaik-Expertin) und Margaux (Energie-Expertin) gestalteten einen dreistündigen Workshop zu Energiewende und Photovoltaik. 16 Auszubildende zum Schreiner-Handwerk beschäftigten sich dabei nicht nur mit dem Stand der Energiewende, sondern auch ganz konkret mit Photovoltaik-Technologie: Wie funktioniert Photovoltaik, welche Chancen bietet sie, und wie plant man eine Photovoltaik-Anlage?

Methodisch setzten die beiden auf einen Mix aus Folien, Slido-Quiz, Q&A und Brainstorming – mit sichtbarem Erfolg: Die Gruppe blieb über die gesamte Dauer engagiert und stellte zahlreiche Fragen.
Ein süßes Dankeschön – und eine Kooperation, die weitergeht
Als kleine Anerkennung überreichte uns die Schule selbst produzierten Honig – geliefert von den Bienen auf ihrem Schuldach. Dass auf demselben Dach auch Photovoltaik installiert ist, passt da natürlich perfekt ins Bild: Die Heinrich-Hübsch-Schule lebt Nachhaltigkeit nicht nur im Unterricht, sondern auch ganz konkret in der Praxis.
Wir freuen uns schon auf die Nachhaltigkeitswochen im nächsten Jahr!