FÖJler Luka vor dem Beratungszentrum der KEK
© KEK

Mit dem E-Bike durch Karlsruhe: Mein FÖJ bei der KEK

Ein Beitrag von Luka Vukotic, FÖJler bei der KEK von September 2025 bis August 2026

Wenn morgens um 6:45 Uhr bei der KEK die E-Bikes startklar gemacht werden, geht es wieder raus an eine Karlsruher Schule. Meine Kollegin und ich beladen den Fahrrad-Anhänger mit unserem Material und machen uns auf den Weg.

Dabei fahren wir übrigens bei Wind und Wetter. Egal ob Minusgrade oder verrückte Niederschläge, es gibt kein falsches Wetter, sondern nur falsche Kleidung! Natürlich fahren wir auch bei gutem Wetter, keine Frage. Das ist besonders schön, wenn am Nachmittag im Frühjahr beispielsweise die Sonne scheint oder im Sommer morgens die kühle Luft entgegenkommt.

Gerade das macht den Arbeitsalltag besonders abwechslungsreich. Und wer ein Jahr lang mit dem Fahrrad durch Karlsruhe fährt, kennt am Ende fast jede Ecke der Stadt. Diese Mischung aus Bewegung, Teamarbeit und frischer Luft ist etwas, das ich an meinem FÖJ besonders schätze.

Kein Projekttag ist wie der andere

In der Schule angekommen, bauen wir alles auf und bereiten uns auf den Tag vor. Die Aufgabenverteilung wird bereits einige Tage vorher abgestimmt, sodass alles gut organisiert und stressfrei abläuft. Anschließend geht es los: Wir halten Präsentationen, zeigen Kurzfilme, spielen mit den Kindern, führen Experimente durch, kochen (und essen anschließend auch :)) gemeinsam und basteln natürlich. Je nach Projekttag gehen wir auch raus, untersuchen die Schulhöfe z. B. nach Insekten und analysieren diese.

Das Bildungsangebot der KEK ist so vielseitig, dass es über das gesamte Jahr nie langweilig wird. Durchschnittlich zwei Projekttage pro Woche sorgen außerdem für die perfekte Abwechslung zum Büroalltag.

Persönlich weiterentwickeln

Ein großer Pluspunkt war, dass ich jederzeit selbst entscheiden konnte, welche Aufgaben ich übernehmen möchte. Dadurch entstand kein Druck und ich konnte einfach das machen, worauf ich Lust hatte, und mich darin verbessern. Ich habe beispielsweise gelernt, sicherer vor Gruppen zu sprechen und selbstbewusster zu präsentieren.

Die Teamarbeit schätze ich ebenfalls sehr, da man sich jederzeit gegenseitig helfen und Witze machen kann. Ines und Miriam, die beiden Teamkolleginnen in der Umweltbildung, sind sehr freundlich, hilfsbereit und immer gut drauf, was die Teamarbeit noch besser macht.

Mein Fazit

Mein FÖJ in der Umweltbildung hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, Kinder schon früh für Umwelt- und Klimathemen zu sensibilisieren. Viele heutige Entscheidungen wirken sich langfristig auf Natur, Ressourcen und das Klima aus. Jede Handlung zählt.

Gleichzeitig konnte ich viele neue Erfahrungen sammeln und mich persönlich weiterentwickeln. Man lernt mehr Eigenverantwortung zu übernehmen, zu reflektieren und wird reifer. Man kann auch für sich herausfinden, ob eventuell ein Lehrerberuf etwas für einen ist oder nicht, da kann man sich super austesten.

Die Mischung aus Teamarbeit, Bewegung, abwechslungsreichen Projekten und dem Gefühl, etwas Sinnvolles für Umwelt- und Klimaschutz zu tun, macht das FÖJ bei der KEK zu einer ganz besonderen Erfahrung. Vor allem aber sind es die Menschen, die diese Zeit so wertvoll machen.

Du hast Lust auf ein FÖJ bekommen? Dann bewirb dich! Im September 2026 geht’s los.

Wir helfen beim Klimaschutz für:

Wir helfen beim Klimaschutz für: